Luft-Wasser-Wärmepumpen für Bremen und das direkte Umland. Mit Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Schallnachweis für die Nachbarschaft und den Unterlagen für Ihren KfW-Förderantrag.
* Obergrenze 70 %; 80 % nur bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 €.
Standortvorteil
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je milder es draußen ist. Bremen liegt im maritim geprägten Nordwesten – die Winter sind im Bundesvergleich mild, harte Dauerfröste selten. Genau das ist der Betriebspunkt, in dem diese Technik ihre besten Arbeitszahlen erreicht.
Die Norm-Außentemperatur, mit der wir die Heizlast rechnen, wird statistisch nur an wenigen Tagen im Jahr erreicht. An den übrigen rund 95 % der Heiztage läuft die Anlage bei deutlich milderen Bedingungen – und damit effizienter. Den für Ihre Postleitzahl gültigen Wert ermitteln wir in der Heizlastberechnung.
Der kommunale Wärmeplan Bremens sieht vor, dass Wärmenetze künftig etwa 36 % des Wärmebedarfs decken. Für die übrigen rund zwei Drittel der Stadt sind ausdrücklich Einzellösungen vorgesehen, allen voran Wärmepumpen. Wir prüfen mit Ihnen, in welchem Gebiet Ihr Haus liegt.
Auch wenn Ihr Haus in einem geplanten Wärmenetzgebiet liegt: Der Wärmeplan begründet keine durchsetzbaren Pflichten. Es gibt keinen Anschluss- und Benutzungszwang und auch keinen Anspruch auf Belieferung. Er ist eine strategische Orientierung – die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Das Gebäudeenergiegesetz wurde durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ersetzt. Die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist ersatzlos gestrichen. Sie müssen also nicht auf eine Wärmepumpe umsteigen.
Wer neu eine Gas- oder Ölheizung einbaut, trifft dafür auf eine gestaffelte Beimischungspflicht klimafreundlicher Brennstoffe: 10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035, 60 % ab 2040 und 100 % ab 2045. Zusammen mit dem steigenden CO₂-Preis heißt das: Die Entscheidung ist heute eine wirtschaftliche, keine gesetzliche mehr. Wir rechnen sie mit Ihnen durch – ergebnisoffen.
Kein Muss
Dann ist das völlig in Ordnung – und Sie bleiben trotzdem unser Kunde. Der größte Teil unserer Arbeit besteht nicht aus Neuanlagen, sondern aus der Betreuung bestehender Heizungen. Über 1.500 Wartungskunden, viele davon seit Jahrzehnten.
Wir warten und reparieren fast alle Fabrikate – unabhängig davon, wer die Anlage seinerzeit eingebaut hat. Gas, Öl, Fernwärme, Pellets und selbstverständlich auch ältere Wärmepumpen. Zu Wartung & Service
Oft holt eine Optimierung der vorhandenen Anlage mehr heraus als gedacht: richtige Heizkurve, hydraulischer Abgleich, neue Pumpe. Das kostet einen Bruchteil. Zum Heizungscheck
Wenn die alte Anlage mitten im Winter ausfällt, kommen wir – auch am Wochenende und an Feiertagen. Zum Notdienst
Die wichtigste Frage
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Die belastbarste Antwort dazu liefert der vierjährige Feldtest des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) an 77 Bestandsgebäuden.
Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur: Kommt Ihr Haus im tiefsten Winter mit möglichst unter 55 °C aus, ist es geeignet. Das Fraunhofer ISE stellte außerdem fest, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung.
Technik
Als Vaillant Kompetenzpartner planen und montieren wir das komplette aroTHERM-Programm. Die Auswahl richtet sich nach der benötigten Vorlauftemperatur und der Heizlast – beides ermitteln wir vorher, nicht nach Gefühl.
| Baureihe | Kältemittel | Leistung | max. Vorlauf | Typisch für |
|---|---|---|---|---|
| aroTHERM plus | R290 (Propan) | 3 – 12 kW | 75 °C | Der Allrounder. Auch für Altbauten mit vorhandenen Heizkörpern und höheren Vorlauftemperaturen. |
| aroTHERM pro | R290 (Propan) | 5 / 7 / 11 kW | 70 °C | Neuere Baureihe, sanierungstauglich – gut für Ein- und Zweifamilienhäuser. |
| aroTHERM perform | R290 (Propan) | 20 kW | 75 °C | Für große Gebäude und Mehrfamilienhäuser. Hält 70 °C noch bei −15 °C Außentemperatur. |
| aroTHERM Split plus | R32 | 3 / 5 / 7 kW | 62 °C | Split-Bauweise. Für gut gedämmte Häuser mit Flächenheizung – bei hohen Vorlauftemperaturen die schwächere Wahl. |
Angaben nach Herstellerunterlagen, Stand August 2026. Leistungs-, Schall- und SCOP-Werte unterscheiden sich je Gerätegröße – verbindlich ist immer das gerätespezifische Datenblatt, das Sie mit unserem Angebot erhalten. Wir konzentrieren uns bewusst auf Luft-Wasser-Wärmepumpen; Erdwärmeanlagen mit Erdsonden oder Kollektoren gehören nicht zu unserem Leistungsangebot.
Kosten & Förderung
Ehrliche Spanne statt Lockangebot: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet komplett eingebaut in der Regel 20.000 bis 50.000 €. Die Bandbreite entsteht nicht beim Gerät, sondern bei allem drumherum.
Gefördert wird über die KfW-Heizungsförderung, Programm 458 – seit 2024 nicht mehr über das BAFA. Wichtig: Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ab Februar 2027 von 16 auf 12 Prozent und läuft bis 2028 aus, die förderfähigen Höchstkosten sinken halbjährlich. Wer früher beantragt, bekommt mehr. Und: Gefördert wird der Wechsel von fossil auf erneuerbar – der Austausch einer vorhandenen Wärmepumpe fällt nicht darunter.
Der Rechner ist ein externes Angebot der EasyPay-Partner und öffnet sich in einem neuen Tab. Ergebnisse sind unverbindliche Prognosen. Wir sind Handwerker und keine Energieberater: Wir liefern die technischen Nachweise und sagen Ihnen, was aus unserer Sicht passt – verbindliche Förderauskunft erhalten Sie bei der KfW oder einem Energie-Effizienz-Experten. Angaben ohne Gewähr, Stand 28.08.2026.
Ablauf
Sieben Schritte. Die ersten drei entscheiden darüber, ob die Anlage später sparsam läuft.
Wir schauen uns Haus, Heizkörper, Zählerschrank und mögliche Aufstellorte an. Kostenlos und unverbindlich.
Raum für Raum, mit dem für Ihre Postleitzahl gültigen Klimadatensatz. Eine zu groß gewählte Wärmepumpe taktet und verschleißt, eine zu kleine heizt nicht durch. Wir schätzen das nicht.
Wir prüfen die Immissionsrichtwerte der TA Lärm am Fenster des Nachbarn, bevor gebaut wird – nicht danach.
Sie erhalten ein vollständiges Angebot und von uns die BzA mit BzA-ID, die Sie für den KfW-Antrag brauchen.
Im KfW-Kundenportal, vor Vorhabenbeginn. Den Vertrag mit uns schließen wir mit aufschiebender Bedingung – er wird erst mit Ihrer Förderzusage wirksam.
Kein Subunternehmer. Hydraulischer Abgleich und Rohrnetzberechnung mit ZVPLAN gehören dazu.
Wir übergeben die Anlage eingeregelt, erklären die Regelung und übernehmen auf Wunsch die jährliche Wartung – die ist Voraussetzung für die verlängerte Vaillant-Garantie.
Nachbarschaft & Recht
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen etwa zwischen 30 und 60 dB(A). Diese Zahl allein sagt allerdings wenig – entscheidend ist, was am Fenster des Nachbarn ankommt. Maßgeblich sind die Immissionsrichtwerte der TA Lärm, und der kritische Wert ist immer die Nacht:
Weil eine Vorbelastung durch andere Geräte mitzählt, planen wir mit Reserve zum Richtwert. Wo es eng wird, helfen Aufstellort, schallentkoppeltes Fundament, Einhausung oder der Nachtbetrieb des Geräts. Achten Sie bei Herstellerangaben darauf, ob ein Schalldruckpegel in 3 m Entfernung oder ein Schallleistungspegel angegeben ist – das sind zwei verschiedene Dinge, und nur der zweite ist für die Beurteilung maßgeblich.
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in Bremen in der Regel verfahrensfrei – eine Baugenehmigung ist normalerweise nicht erforderlich. Für die Außeneinheit gelten Erleichterungen bei den Abstandsflächen nach der Bremischen Landesbauordnung.
Für die Aufstellung im Garten oder an der Hauswand brauchen Sie also in aller Regel keinen Bauantrag. Anders sieht es aus, wenn die Außeneinheit an eine denkmalgeschützte Fassade soll oder für Ihr Quartier eine Erhaltungssatzung gilt – das klären wir vor der Planung.
Im Betrieb
Als grobe Orientierung: etwa 27 – 42 kWh je Quadratmeter und Jahr. Für ein 120-m²-Haus also rund 3.200 – 5.000 kWh. In unsanierten Altbauten kann sich das nahezu verdoppeln. Belastbar wird die Zahl erst mit der Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.
Spezielle Wärmepumpentarife sind günstiger als Haushaltsstrom – Finanztip beziffert die mögliche Ersparnis auf bis zu 400 € im Jahr. Voraussetzung ist meist ein separater Zähler und die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung.
Bei Wärmepumpen über 4,2 kW, die seit 2024 installiert wurden, darf der Netzbetreiber die Leistung in seltenen Engpässen auf mindestens 4,2 kW begrenzen – abschalten darf er nicht. Im Gegenzug gibt es reduzierte Netzentgelte. Ihr Haus wird davon nicht kalt.
Häufige Fragen
Nein. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz vom Juli 2026 ist die 65-Prozent-Regel entfallen, die Wahl des Heizungstyps ist frei. Für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen gilt allerdings ab 2029 eine steigende Pflichtbeimischung klimafreundlicher Brennstoffe, was langfristig auf die Betriebskosten durchschlägt.
In vielen Fällen ja. Im Feldtest des Fraunhofer ISE stammten die untersuchten Häuser aus den Baujahren 1826 bis 2001, und zwischen Baujahr und Effizienz ließ sich keine Korrelation feststellen. Entscheidend ist, ob die nötige Vorlauftemperatur niedrig gehalten werden kann – das klären wir mit der Heizlastberechnung.
Nein. Das Fraunhofer ISE stellte fest, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Altbau-Heizkörper sind zudem häufig überdimensioniert – oft müssen nur einzelne getauscht werden.
Nicht zwingend. In der ISE-Studie blieben Häuser ab Baujahr 1977 durchweg unsaniert und funktionierten dennoch. Dämmung verbessert die Effizienz und senkt die Betriebskosten, ist aber keine Voraussetzung. Ob sich die Reihenfolge „erst dämmen" in Ihrem Fall rechnet, klärt eine Energieberatung.
30 % Grundförderung, dazu aktuell bis 16 % Klimageschwindigkeitsbonus und bis 40 % Einkommensbonus. Die Obergrenze liegt bei 70 %, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € bei 80 %. Bei 28.000 € förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit sind das maximal 22.400 €.
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen werden 10 bis 20 Jahre Nutzungsdauer angesetzt. Es gibt kaum Verschleißteile. Eine jährliche Wartung ist aber Voraussetzung für die verlängerte Herstellergarantie – und sie hält die Anlage im effizienten Bereich.
Nicht grundsätzlich. Ein Puffer sichert Mindestumlaufmengen und Abtauvorgänge; zu groß dimensioniert erhöht er dagegen die Verluste. Bei ausreichendem Anlagenvolumen kommen viele Anlagen ohne aus. Das entscheidet die hydraulische Planung, nicht der Katalog.
Bestandsanlagen mit alter Sperrzeiten-Vereinbarung können diese bis zum 31.12.2028 behalten und wechseln danach automatisch in die neuen Module nach § 14a EnWG. Das dortige „Dimmen" ist – anders als die früheren starren Sperrzeiten – die Ausnahme, nicht die Regel.
Das zeigt die interaktive Karte zur kommunalen Wärmeplanung Bremens. Wichtig: Auch in einem Wärmenetzgebiet gibt es keinen Anschluss- und Benutzungszwang und keinen Anspruch auf Belieferung. Wir schauen im Beratungsgespräch gemeinsam auf die Karte.
Ja, selbstverständlich. Wir warten und reparieren fast alle Fabrikate – unabhängig davon, wer die Anlage eingebaut hat, und unabhängig davon, ob Sie später einmal auf eine Wärmepumpe wechseln. Nennen Sie uns bei der Terminvereinbarung bitte den Anlagentyp, dann können wir uns vorbereiten.
Ja. Wir sind in Bremen und im direkten Umland tätig – unter anderem in Bremen-Nord, Delmenhorst, Stuhr, Weyhe, Achim und Osterholz-Scharmbeck. Für Wartungsverträge ist die Entfernung relevant, sprechen Sie uns einfach an.
Servicegebiet
Anders Heizung-Sanitär GmbH ist seit 1965 in Bremen ansässig. Wir arbeiten mit eigenen Monteuren – das begrenzt den Radius, sorgt aber dafür, dass im Störungsfall jemand kommt, der die Anlage selbst gebaut hat.
Kostenlos, unverbindlich und ergebnisoffen. Wenn eine Wärmepumpe bei Ihnen nicht sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das.
Mo–Do 7:00–16:00 Uhr · Fr 7:00–11:00 Uhr · info@anders-bremen.de