Expertenwissen für
Ihr Zuhause

Videos, Tipps und Erklärungen rund um Heizung, Sanitär und Klimatechnik – direkt vom Team der Anders Heizung-Sanitär GmbH Bremen

15 Videos & Artikel
60+ Jahre Erfahrung
Bremen Seit 1965

Wissen, das wirklich weiterhilft

Heiko Anders und das Team der Anders Heizung-Sanitär GmbH teilen ihr Fachwissen in verständlichen Videos. Für Hausbesitzer, die verstehen möchten, wie Technik funktioniert – und wann Wartung nötig ist.

Als Diplom-Ingenieur (FH) und Inhaber eines Bremer SHK-Betriebs seit 1965 erklärt Heiko Anders komplexe Themen so, dass Sie als Eigentümer fundierte Entscheidungen treffen können – ohne selbst Fachmann sein zu müssen.

Heiko Anders Dipl.-Ing. (FH), Geschäftsführer

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Heizung

Heizungsanlage richtig warten – was Hausbesitzer wissen müssen

Welche Wartungsintervalle sind sinnvoll? Was können Eigentümer selbst prüfen, und wann ist der Fachmann gefragt? Ein praxisnaher Überblick.

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Heizung

Wärmepumpe: So funktioniert sie und worauf Sie achten sollten

Funktionsprinzip, Systemvoraussetzungen und häufige Missverständnisse rund um die Wärmepumpe – erklärt von Fachmann zu Hausbesitzer.

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Sanitär

Wasserhärte in Bremen – Was bedeutet das für Ihre Leitungen?

Das Bremer Leitungswasser hat spezifische Eigenschaften. Was bedeutet das für Kalkablagerungen, Leitungslebensdauer und Geräte im Alltag?

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Sanitär

Badrenovierung Step by Step – Ein echter Einblick

Alfred Sander, unser Badplanungsleiter, zeigt wie eine Badrenovierung von der ersten Skizze bis zur fertigen Dusche wirklich abläuft.

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Sanitär

Barrierefreies Bad – Planung und Fördermöglichkeiten

Welche Maßnahmen fördern KfW und Pflegekasse? Und worauf kommt es bei der Planung an? Alles Wichtige kompakt erklärt.

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Sanitär

Druckabfall im Leitungsnetz – Ursachen und Lösungen

Schlechter Wasserdruck ist kein Schicksal. Wir zeigen typische Ursachen und erklären, was behoben werden kann – und was nicht.

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Heizung

Heizkosten senken – 7 praktische Tipps

Hydraulischer Abgleich, richtige Heizkurve, Thermostatventile: Diese sieben Maßnahmen lohnen sich – und einige kosten kaum etwas.

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Wartung

Legionellen im Warmwassersystem – Risiken und Vorsorge

Ab welchen Bedingungen entstehen Legionellen? Welche gesetzlichen Pflichten haben Vermieter? Und was schützt wirklich? Fakten statt Panikmache.

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Klima

Klimaanlage oder Wärmepumpe? Der große Vergleich

Beide Technologien nutzen ähnliche Prinzipien – aber für welchen Zweck eignet sich was? Heizung, Kühlung, Kosten und Förderung im direkten Vergleich.

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Sanitär

Kupferleitungen vs. Kunststoff – Was ist besser?

Lebensdauer, Hygiene, Kosten, Verarbeitung: Als Betrieb mit jahrzehntelanger Kupfer-Erfahrung geben wir eine ehrliche Einschätzung beider Materialien.

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Fachwissen zum Lesen –
klar erklärt

Unsere Techniker beantworten die Fragen, die Hausbesitzer wirklich beschäftigen. Kompakt, verständlich und ohne Fachjargon.

Sanitär

Druckminderer – Schutz für Ihre Leitungen

Ein defekter Druckminderer kann Leitungen, Armaturen und Haushaltsgeräte dauerhaft schädigen. Wir erklären, wann Sie handeln müssen und was es kostet.

Was ist ein Druckminderer?

Ein Druckminderer (auch Druckregler genannt) ist ein Ventil, das den Wasserdruck im Hausleitungsnetz auf einen einstellbaren Sollwert begrenzt. Das Versorgungsnetz liefert in vielen Bremer Straßen Drücke von 4 bis 8 bar – für Hausinstallationen ist das deutlich zu viel.

Warum ist er so wichtig?

Die DIN 1988 (Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen) empfiehlt für Gebäude einen maximalen Betriebsdruck von 3,5 bar. Wird dieser Wert dauerhaft überschritten, entstehen typische Folgeschäden:

  • Beschleunigter Verschleiß an Dichtungen, Ventilen und Armaturen
  • Lauteres Rauschen und Wasserschlag in den Leitungen
  • Erhöhter Wasserverbrauch (bis zu 20 % mehr bei 6 statt 3,5 bar)
  • Schäden an Waschmaschinen, Geschirrspülern und Boilern
  • Im schlimmsten Fall: Leitungsbruch und Wasserschaden

Wann brauche ich einen neuen Druckminderer?

Druckminderer halten in der Regel 10–15 Jahre. Typische Anzeichen für einen Defekt:

  • Druckschwankungen beim Duschen oder Kochen
  • Wasserhammer-Geräusche (Klopfen in den Leitungen)
  • Druckmessgerät zeigt dauerhaft über 4 bar an
  • Tropfende Armaturen trotz neuer Dichtungen
  • Gerät ist älter als 12 Jahre

Was kostet der Austausch?

Ein Druckminderer-Tausch kostet bei uns inklusive Material und Einstellung typischerweise zwischen 180 und 320 Euro – abhängig von Einbauort und Nennweite der Leitung. Verglichen mit einem Wasserschaden durch geplatzte Leitungen eine sehr überschaubare Investition.

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Sanitär

Feinfilter – kleines Bauteil, große Wirkung

Der Feinfilter (Schmutzfänger) schützt Ihre gesamte Hausinstallation vor Schwebstoffen und Ablagerungen. Einmal im Jahr reinigen – das reicht.

Was macht ein Feinfilter?

Ein Feinfilter (auch Schmutzfänger oder Vorfilter) sitzt direkt hinter dem Wasserzähler und hält Sand, Rost, Kalkpartikel und andere Schwebstoffe zurück, bevor sie in die Hausinstallation gelangen. Das klingt unspektakulär – ist aber entscheidend für die Lebensdauer der gesamten Anlage.

Was schützt er konkret?

  • Thermostat- und Mischventile (besonders empfindlich gegenüber Schmutz)
  • Wasseruhren und Druckminderer
  • Duschköpfe und Armaturen (verhindert Verstopfung)
  • Wärmepumpen-Kreisläufe und Heizungsanlagen
  • Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler

Wo wird er eingebaut?

Der Feinfilter gehört laut DVGW-Arbeitsblatt W 291 direkt nach dem Hausanschluss, vor dem Druckminderer und dem Wasserzähler. Bei Wärmepumpen oder Fußbodenheizungen ist zusätzlich ein Schmutzfänger im Heizungskreislauf empfehlenswert.

Wann muss er gereinigt werden?

Einmal jährlich – oder sofort, wenn Sie einen plötzlichen Druckabfall bei guten Druckwerten am Druckminderer bemerken. Das ist ein sicheres Zeichen für einen verstopften Filter. Die Reinigung selbst dauert nur wenige Minuten und ist Teil unseres Wartungsvertrags.

Was passiert, wenn man ihn vernachlässigt?

  • Druckabfall in der gesamten Anlage
  • Schäden an Ventilen durch Partikel im Wasser
  • Verkürzung der Lebensdauer von Armaturen und Geräten
  • Ablagerungen in Warmwasserbereitern (erhöhter Energieverbrauch)
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Heizung

Hydraulischer Abgleich – so heizen Sie effizienter

Wenn manche Räume zu kalt und andere zu heiß sind, liegt das oft am fehlenden hydraulischen Abgleich. Die Maßnahme spart bis zu 15 % Heizenergie – und ist seit 2024 Pflicht.

Was ist der hydraulische Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich wird die Wasserverteilung in Ihrem Heizsystem so eingestellt, dass jeder Heizkörper oder jede Fußbodenheizungsschleife exakt die Wärmemenge erhält, die der jeweilige Raum benötigt. Ohne Abgleich fließt das Heizwasser meist den Weg des geringsten Widerstands – also in die Heizkörper, die der Heizung am nächsten liegen. Entfernte Räume bleiben kalt.

Warum ist er gesetzlich vorgeschrieben?

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) schreibt den hydraulischen Abgleich bei Heizungstausch und in Gebäuden mit mehr als 6 Wohneinheiten verpflichtend vor. Auch für Förderungen (BEG/BAFA) beim Heizungstausch ist er in der Regel Bedingung.

Was bringt er konkret?

  • 10–15 % weniger Heizenergieverbrauch (lt. Bundesumweltamt)
  • Gleichmäßige Wärmeverteilung im ganzen Gebäude
  • Leisere Heizung – Strömungsgeräusche verschwinden
  • Längere Lebensdauer der Umwälzpumpe
  • Niedrigere Vorlauftemperaturen möglich (wichtig für Wärmepumpen)

Wer darf ihn durchführen?

Der hydraulische Abgleich muss von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt und dokumentiert werden. Wir führen die Berechnung nach Verfahren A (vereinfacht) oder B (detailliert mit Raumweiser Heizlastberechnung nach DIN 12831) durch.

Was kostet er?

Für ein Einfamilienhaus mit 8–12 Heizkörpern rechnen Sie mit 400–900 Euro inklusive Protokoll. Bei Verfahren B (mit vollständiger Heizlastberechnung) entsprechend mehr. Die Energieeinsparung amortisiert die Kosten in der Regel in 2–4 Heizsaisons.

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Sanitär

Bremer Wasser – Härtegrad und was das für Ihre Anlage bedeutet

Bremen hat mittelhartes Wasser mit rund 14–16 °dH. Das klingt harmlos – hat aber konkrete Auswirkungen auf Ihre Leitungen, Geräte und den Energieverbrauch.

Was bedeutet „Wasserhärte"?

Wasserhärte beschreibt den Gehalt an gelöstem Kalzium und Magnesium im Trinkwasser. Je höher der Wert (gemessen in Grad deutscher Härte, °dH), desto mehr Kalk fällt bei Erwärmung aus und setzt sich in Leitungen und Geräten ab.

Wie hart ist das Bremer Wasser?

Die Wasserversorgung Bremen liefert je nach Stadtgebiet Wasser im mittleren Härtebereich von etwa 14–16 °dH (Härtebereich 3 nach alter Einteilung). Das entspricht dem bundesweiten Durchschnitt – ist aber hoch genug, um bei Nichtbehandlung deutliche Kalkablagerungen zu verursachen.

Wo zeigt sich Kalk besonders?

  • Warmwasserbereiter und Durchlauferhitzer: Kalkschicht von 1 mm erhöht den Energieverbrauch um ca. 10 %
  • Duschköpfe: verstopfen innerhalb von 1–2 Jahren ohne Pflege
  • Kupfer- und Edelstahlleitungen: Ablagerungen reduzieren Querschnitt und Durchfluss
  • Wärmepumpen-Wärmetauscher: Kalk mindert Effizienz und führt zu Schäden
  • Kaffeemaschinen, Waschmaschinen: reduzierte Lebensdauer

Was können Sie tun?

Ab einem Härtegrad von ca. 14 °dH ist eine Wasserenthärtungsanlage (Ionentauscher) wirtschaftlich sinnvoll. Sie senkt die Härte auf 6–8 °dH – den optimalen Bereich für Leitungen und Geräte. Alternativ hilft für einzelne Geräte eine Kalkschutzkartusche.

  • Enthärtungsanlage für das ganze Haus: ca. 800–1.800 Euro (Einbau inkl.)
  • Salzverbrauch: ca. 30–60 kg/Jahr für ein 4-Personen-Haushalt
  • Amortisation durch Energieeinsparung und längere Gerätelebensdauer: 4–7 Jahre
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Wartung

Heizungswartung – warum einmal im Jahr Pflicht ist

Wer seine Heizung nicht warten lässt, riskiert Heizungsausfall im Winter, höhere Brennstoffkosten und im schlimmsten Fall den Garantieverlust. Was die Wartung bringt – und was sie kostet.

Gesetzliche Grundlage

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) schreiben für gasbefeuerte Heizkessel regelmäßige Abgasuntersuchungen vor. Viele Hersteller knüpfen die Gewährleistung ihrer Geräte zudem an eine jährliche Fachbetriebswartung.

Was wird bei der Wartung geprüft?

  • Brenner: Reinigung, Düsenprüfung, Zündung
  • Wärmetauscher: Ablagerungen entfernen (steigert Wirkungsgrad)
  • Abgasanlage: Zugmessung, Dichtheitsprüfung
  • Sicherheitseinrichtungen: Überdruckventil, Druckmanometer, Thermosicherung
  • Ausdehnungsgefäß: Vordruck und Membranintegität
  • Umwälzpumpe: Laufruhe, Förderleistung, Stromaufnahme
  • Heizwasser: pH-Wert, Leitfähigkeit (Korrosionsschutz)
  • Abgasmessung: CO, CO₂, Abgastemperatur, Wirkungsgrad

Was kostet Wartung – und was kostet Nichtwartung?

Eine Jahreswartung bei Anders kostet je nach Anlage typischerweise 120–220 Euro. Ein Notfalleinsatz im Winter bei Heizungsausfall kostet schnell das Drei- bis Fünffache – zuzüglich möglicher Teile und Wartezeiten. Zudem verbraucht eine ungepflegte Heizung laut dena 5–15 % mehr Brennstoff als eine gewartete.

Unsere Empfehlung: Wartungsvertrag

Mit einem Wartungsvertrag bei Anders sichern Sie sich einen festen Termin im Frühsommer (vor der Heizperiode), bevorzugten Kundenstatus bei Havarie und eine lückenlose Dokumentation – wichtig für Versicherungen und beim Hausverkauf.

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